Zahnbindenzünsler

Cynaeda dentalis ([Denis & Schiffermüller], 1775)

Flugzeit Falter:
Juni bis September
in einer Generation
Auftreten Raupe
die Art überwintert als Raupe

© Bruno Brudermann

© Ruperl Hafner

© Bruno Brudermann

© Bruno Brudermann


Nahrungspflanzen Raupen

Gewöhnlicher Natternkopf, möglicherweise auch Ochsenzunge, Lotwurzen


Lebensraum

trockene, kalkhaltige oder sandige Böden in offener Landschaft

Wissenswertes

Der Zahnbindenzünsler ist in ganz Europa verbreitet, bevorzugt allerdings trockene bis sandige Standorte. An eben diesen Standorten fühlt sich auch der Gemeine Natternkopf wohl, die wohl mit Abstand wichtigste Raupennahrungspflanze dieser Art. Die Falter besitzen stark gezähnte und gezackte Zeichnungselemente und abstehende hellbraune Schuppen am Thorax, die die Art –zumindest in Österreich - unverwechselbar machen. In den westlichen und südlichen Nachbarländern existiert noch die sehr ähnliche Schwesternart Cynaeda gigantea


Die Raupen wurden bisher nachweislich an Natternkopf gefunden, Slamka erwähnt auch Ochenzunge und Lotwurz als Nahrungspflanzen. Die Raupen minieren in frühen Stadien in den Wurzelblättern, später fressen sie die Blätter oder leben an der Stängelbasis bzw. in einem Gespinst zwischen Blättern und Blüten. Sie sind weißlich grün mit schwarzen Punktwarzen, schwarzem Kopf und schwarzem Nackenschild. Die Verpuppung erfolgt in einem Gespinst an der Pflanze.

Namenserklärung

Herkunft: „dens Zahn, nach der Schuppenbildung am Innenrand der Vorderflügel.“
im Englischen: Starry Pearl

Weblinks

https://lepiforum.org/wiki
https://www.euroleps.ch/

Literatur

Slamka, František, Pyraloidea (Lepitoptera) of Central Europe, Bratislava, Slamka 2022
 

Spuler, Arnold, Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge, 3. Auflage von E.Hofmann’s Werk: Die Großschmetterlinge Europas, unveränd.Nachdr.d.S.188-523 d.2.Bd und d.Taf.81-91 d.3.Bd, Schweizerbart, 1910.-Keltern: Bauer, 1983, 230