Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter

Pyrgus carthami (Hübner, [1813]) 

Flugzeit Falter
von Mai bis August 

in einer Generation 

Auftreten Raupe
Juli bis April
die Art überwintert als Raupe 

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende

Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter Pyrgus carthami Wir flattern auf wirflatternauf heimische Tagfalter Österreich

© Christian Wende


Nahrungspflanzen Raupen

Frühlings-Fingerkraut und andere niedrig wachsende 
Fingerkraut-Arten


Lebensraum

Trockenrasen, Steppenheiden und Kalkmagerrasen

Wissenswertes

Pyrgus carthami ist die größte europäische Pyrgus-Art und ist anhand der Größe und dem meist durchgehend weiß gefärbten Außenrand der Flügelunterseite vergleichsweise leicht zu bestimmen. Zudem ist der wurzelnahe, weiße Fleck am Oberrand unregelmäßig und mit dem weißen Rand verbunden. Beim ruhenden Falter mit nach oben geklappten Flügeln sind diese Merkmale besonders gut zu erkennen und ermöglichen eine sichere Bestimmung anhand eines Fotos. Auf der Oberseite der Hinterflügel ist nahe dem Außenrand oft eine regelmäßige Reihe weißer Flecken entwickelt. Die Art lebt an ausgesprochen warmen und trockenen Standorten im Offenland mit flächigen Rohbodenanteilen. Als Nektarquelle dienen verschiedene zur Flugzeit blühende Pflanzen.

 

Die Eiablage findet zwar wie bei vielen anderen Pyrgus-Arten auch auf der Blattunterseite statt, aber gelegentlich bzw. regional häufiger auch auf der Blattoberseite. Obwohl Pyrgus carthami eine große Pyrgus-Art ist, weist sie die kleinsten Eier und als ausgewachsene Raupe zudem interessanterweise die kleinsten Kotballen auf. Die Raupen leben gerne in solchen Fingerkraut-Polstern, die sich am trockenen Rand kleiner, kompakter Büsche befinden. Um der Sommerhitze zu entgehen, leben die Jungraupen tagsüber versteckt in den Fingerkrautrosetten. Die Überwinterung erfolgt als fast erwachsene Raupe in einem Hibernaculum. Die Verpuppung findet in der Streuschicht statt. 

Namenserklärung

Herkunft: „Carthamus, Färberdistel.“

im Englischen: Safflower Skipper 
weitere Namen: Weißgesäumter Würfelfalter

Weblinks

https://lepiforum.org/wiki
https://www.euroleps.ch/
http://www.pyrgus.de/

Literatur

Die Schmetterlinge Baden-Württembergs, Band 2: Tagfalter II (Satyridae, Libytheidae, Lycaenidae, Hesperiidae). Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 505

 

Settele, J. et al. (2015): 

Schmetterlinge – Die Tagfalter Deutschlands, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 34